Neujahrstreffen: Weiblicher Start ins neue Jahr

Neujahrstreffen der GRÜNEN von Bürger*innen überlaufen

Kathrin Anders (MdL) spricht zu den Gästen des Neujahrstreffen

Die GRÜNEN in Bad Vilbel haben zu ihrem Neujahrstreffen geladen und erlebten einen regelrechten Ansturm. „Wir freuen uns über die starke Resonanz durch Vereinsvertreter*innen und Bürger*innen. Viele suchten das Gespräch mit uns. Wir erleben viel Zuspruch für eine engagierte Politik der GRÜNEN in Stadt und Land“, erklärt Clemens Breest, Vorsitzender der GRÜNEN in Bad Vilbel. Er begrüßte gleich zwei dreifache Mütter als Rednerinnen, für die ein neuer politischer Lebensabschnitt begonnen hat. Die Vilbeler Fraktionsvorsitzende Kathrin Anders stellte sich als neue Landtagsabgeordnete vor. Und die Landesvorsitzende der GRÜNEN in Hessen, Angela Dorn, ist seit wenigen Tagen auch Ministerin für Wissenschaft und Kunst.

Kathrin Anders betonte in ihrer Rede, dass grüne Politik Frauen tatsächliche Gleichberechtigung ermöglicht, so dass junge dreifache Mütter Abgeordnete und sogar Ministerin werden. Anders stellte fest: „Wir GRÜNEN reden nicht nur über Gleichberechtigung, sondern setzen diese auch konsequent um.“ In ihrer weiteren Rede sprach sie die beachtlichen Herausforderungen in Bad Vilbel an: „Durch den bevorstehenden Hessentag sind viele große Projekte in der Stadt möglich geworden. Wir hoffen, dass uns die Projekte des Hessentages auch so gelingen, wie wir sie geplant haben.“ Die GRÜNEN in Bad Vilbel wollen sich darüber hinaus für echte Verkehrslösungen und eine soziale Stadt einsetzen. „Wir haben entsprechende Haushaltsanträge eingebracht, so dass beispielsweise die Verlängerung der Straßenbahn von Frankfurt bis nach Bad Vilbel in Angriff genommen werden kann“, erläutert Anders die GRÜNEN-Pläne.

Angela Dorn, Landesvorsitzende der GRÜNEN in Hessen und Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst

Die Landesvorsitzende Angela Dorn rief zunächst den Holocaust-Gedenktag in Erinnerung. In einer sehr persönlichen Ansprache schilderte sie Schlüsselmomente wie ein Besuch im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau und der Gedenkstätte Yad Vashem in ihrem Leben, die ihr das Grauen der Nazidiktatur vor Augen geführt haben.  „Würde man eine Schweigeminute für jedes Opfer des Holocaust halten, wäre es 11 Jahre lang still. Der Weg zum Grundgesetz führte durch die Hölle. Wenn erstarkte rechte Kräfte nun diese Zeit als Vogelschiss der Geschichte bezeichnen, braucht es den Aufstand der Anständigen und Tag für Tag den Einsatz für unsere Demokratie!“ Hinsichtlich des gesellschaftlichen Zusammenhalts versprach sie ihren Einsatz für eine gerechte Teilhabe für alle in der Gesellschaft, die einem rasanten Wandel ausgesetzt ist. „In Hessen wollen wir Verantwortung für den Wandel übernehmen. Es geht um Chancengleichheit vom Kindergarten über offene Hochschulen bis hin zur Weiterbildung im Berufsleben.“  Gerade die Digitalisierung bringe große Veränderungen für das Erwerbsleben. Hier möchte sie sich für Weiterbildungen einsetzen, damit niemand aufgrund des Wandels auf der Strecke bleibe.

Angela Dorn und Kathrin Anders im Gespräch

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