CDU/FDP-Regierung stellt sich nicht den Herausforderungen der Stadt

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Jens Matthias

Im Stadtparlament am 20.09.2016 konnte man es wieder beobachten: Die CDU/FDP-Regierung sperrt sich gegen alle zukunftsgerichteten Vorschläge zur Lösung der drängenden Probleme in Bad Vilbel. Anträge von den Grünen und der SPD, die zum Ziel hatten Probleme breiter Bevölkerungsschichten zu lösen, wurden mit fadenscheinigen Argumenten der Regierung abgelehnt. „Bezahlbarer Wohnraum, Verkehrsinfarkt und kommunaler Klimaschutz, alle entsprechenden Anträge lehnte die CDU/FDP-Mehrheit ab“, berichtet Jens Matthias, Fraktionsvorsitzender der Grünen. Er fragt sich: „Wann lösen CDU und FDP sich von der Vergangenheit und wenden sich den drängenden Zukunftsthemen der Stadt zu?“ Nicht nur der millionenschwere Verkauf im Quellenpark, der Bau eines über

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Clemens Breest

100 Mio. Euro teuren Spaßbades und die angekündigte Sanierung des Kurhauses interessieren die Bürger*innen. „Die Bürger*innen quälen sich tagtäglich durch den immer dichteren Verkehr der Stadt, ärgern sich über einen unattraktiven öffentlichen Nahverkehr, Familien und Menschen mit geringen Einkommen suchen verzweifelt bezahlbaren Wohnraum, fühlen sich angesichts der Klimafolgeschäden wie zuletzt am Ritterweiher und in der Lehmkaute im Stich gelassen und vermissen das städtische Engagement bei der sozialen Arbeit für Flüchtlinge und Jugendliche in dieser Stadt“, zählt Clemens Breest, Vorsitzender der Grünen die Liste der drängendsten Probleme auf. „Wir fordern den Magistrat auf, mit offenen Augen durch die Stadt zu gehen. Die Herausforderungen der Stadt müssen mit zukunftsfähigen Ideen und modernen Konzepten angegangen werden und dürfen nicht länger wegerklärt werden“, fordert Jens Matthias.

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