6. Tag der Menschen mit Behinderung

Bewusstseinsbildung war der Schwerpunkt beim 6. Tag der Menschen mit Behinderung am 2. September 2016 hier in Hessen.

Bewusstseinsbildung – damit kann die Gesellschaft nichts anfangen, ohne sich vorher bereits mit diesem Thema beschäftigt zu haben. Es geht in diesem Fall darum, die Berührungsängste gegenüber Menschen mit Behinderung abzubauen und neue Erkenntnisse zu gewinnen, die am Ende zum Ziel einer vollständigen Inklusion hier in Hessen beitragen können.

Die hessische Regierung hat eine Stabsstelle ins Leben gerufen, die sich mit der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) beschäftigt und Maßnahmen einleitet, um den Verpflichtungen nachzukommen. Es werden z. B. bei einer Evaluierung bestehende Gesetze dahingehend geprüft, ob sie mit der UN-BRK vereinbar sind. Dies trifft vor allem auch auf die Auslegung neuer Gesetze zu. Wie jedes Jahr veranstaltet das Hessische Ministerium für Soziales und Integration eine Fachveranstaltung zum Thema Inklusion, die unter dem Titel „Tag der Menschen mit Behinderung“ geführt wird. Es gibt zurzeit in Hessen 15 Modellregionen, in denen unterschiedliche Inklusionsprojekte vonseiten des Landes Hessen gefördert werden.

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Impulsreferate zum Tag der Menschen mit Behinderung

Auf Impulsvorträge, die am Anfang gehalten wurden, folgten anschließend Workshops, in denen bestimmte Themen zur Inklusion vertieft wurden. Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung, in der sich wieder mal Politiker und Funktionsträger über Barrierefreiheit und Inklusion ausgetauscht haben.

Ich konnte im Hessischen Landtag mal Probe sitzen und mich in die Rolle als Landtagsabgeordneter hineinversetzen ☺ Vielleicht wird irgendwann einmal was daraus.

Sascha Nuhn

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