Gemeinsam für Vielfalt durch Begegnung und Aufklärung

„‘Gemeinsam für Vielfalt‘ ist nicht nur der richtige Weg für Dresden sondern auch für Bad Vilbel“, sagte Clemens Breest, der Vorsitzende der Grünen anlässlich der Veröffentlichung des Grünen Konzeptes Soziales. „Wir begrüßen ausdrücklich die Offenheit und Hilfsbereitschaft, mit der beispielsweise den Flüchtlingen in der Stadt begegnet wird.“, so Breest weiter, „Ressentiments und irrationale Ängste sollen erst gar nicht das Zusammenleben in unserer Stadt erschweren.“

„10% für die AfD in der Europawahl, das sind über 1100 Stimmen. Die kommen nicht nur von Eurogegnern, sondern auch vom rechten Rand, den SPD und vor allem CDU nicht mehr bedienen“, analysierte der Kassierer der Grünen, Robert Hübner. „Wenn die AfD zur Kommunalwahl eine Liste hinkriegt, bleibt der CDU in Bad Vilbel nur noch die große Koalition“, ergänzte Hübner zu seiner Wähleranalyse.

„Der richtige Weg ist, den diffusen Ängsten vor Sozialabstieg durch Aufklärung und Begegnung entgegen zu treten“, meint der Vorsitzende. Und Kathrin Anders, Sozialpolitische Sprecherin der Grünen Fraktion, ergänzte: „Ehrenamtliche Flüchtlingshilfe ist toll, noch besser ist, die Stadt begreift sich als Katalysator für multikulturelle Begegnungen der verschiedenen Kulturen und Religionsgemeinschaften“. „Wir schlagen vor, ein regelmäßiges ‚Fest der Begegnung‘ als Straßenfest zu etablieren. Ein multikulturelles und multireligiöses Fest, dass die ganze Vielfalt Bad Vilbels auf die Frankfurter Straße bringt“, sagte Jens Matthias, Breest’s Stellvertreter, „das belebt gleichzeitig auch die Frankfurter Straße.“

Das Grüne Konzept „Vielfältiges Zusammenleben“ ist hier abrufbar.

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